Pädagogisches Konzept
Freitag, den 08. Januar 2010 um 15:56 Uhr

Es gibt viele wertvolle pädagogische Ansätze. Wir haben uns nicht für einen entschieden, sondern aus den für uns wesentlichen Elementen dieser Ansätze unseren eigenen pädagogischen Ansatz entwickelt (Montessori, Reggio Emillio, situationsorientierter Ansatz)

Die Achtung vor dem Kind muss die Grundlage allen Denkens, Planens und Tuns sein.

Die Kinder sind Ausgangspunkt und Mittelpunkt unser pädagogischen Arbeit und Planung.
Die Rechte der Kinder sind für uns genauso wichtig wie die der Erwachsenen. Im Umgang miteinander lernen die Kinder, dass aus Rechten auch Pflichten entstehen.
Partizipation ist ein Schwerpunkt unseres pädagogischen Ansatzes. Deshalb geht es bei uns um Mitsprache statt um Bestimmung, um Beteiligung statt Anordnung um Konsequenz statt Strafe. Unser pädagogischer Ansatz fordert uns immer wieder auf Neues heraus. Wir sind ständig aktiv, beobachten, begleiten, unterstützen die Kinder bei Ihrer Weiterentwicklung und lernen jeden Tag Neues hinzu. Gemeinsam mit den Kindern erleben wir den Alltag, lernen miteinander und voneinander.

Daraus resultiert, dass die meisten Inhalte sich aus dem entwickeln, was Kinder und Erwachsene erleben und an Themen mitbringen. Im Vorhinein können wir nur Themen planen, die sich aus dem Jahresverlauf ergeben.

Altersmischung, gemeinsame Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder.

Durch die Altersmischung und Kinder mit und ohne Behinderung ist eine Starke Individualisierung der pädagogischen Arbeit möglich. Die Erfahrung in der Arbeit mit dieser Gruppe zeigt uns, dass es nicht nur für die kleinen günstig sein kann ,von der Selbständigkeit der Größeren zu profitieren, sondern dass gerade auch die Älteren längere Phasen haben, in der sie den Kontakt zu den jüngeren suchen, weil sie vielleicht die Konkurrenz mit Gleichaltrigen als Überforderung erleben.
Das bedeutet, altersgemischte/integrative Gruppen haben den Vorteil, dass die Entwicklungsunterschiede auch für die Kinder erlebbar werden. Sie lernen in der Gruppe mit diesem Unterschied umzugehen, einander zu unterstützen und um Rat zu fragen.
Wenn erreicht ist, dass in unserem Zusammenleben Kinder mit Behinderung nicht mehr als etwas besonderes gelten, sondern einfach als Kinder mit besonderen Eigenschaften wahrgenommen werden, die unsere Leben bereichern, ist Integration gelungen.
Alle Kinder erhalten die Möglichkeit sich optimal zu entwickeln. Es werden die besten Grundlagen für die Entwicklung aller Kinder geschaffen.

Ziel unserer Pädagogischen Arbeit

Unser Ziel ist es, dass aus „unseren“ Kindern selbstbewusste, selbständige, einfühlsame und engagierte Erwachsene werden. Auf dem weiten Weg dorthin müssen die Kinder viele kleine Etappenziele erreichen. Wir begleiten die Kinder während der Zeit, die sie bei uns verbringen, und unterstützen ihr Vorwärtskommen (mal schnell, mal langsam, 2 Schritte vor-einen zurück….) und davon hängt die am Ende der Kitatzeit zurückgelegte Wegstrecke maßgeblich ab. Diese Spur ihres Lebens halten wir mit den Kindern in ihrer Bildungsdokumentation fest. In Form von Fotos, Bildern, Zeichnungen, Zitaten und schriftlichen Ereignissen.